WM auf dem Ruderergometer in Paris – Bronze für Anita Geisler

Team Kappeln

Team Kappeln

Anita Geisler und Thomas Kleine-Uthmann bei den Handicaps und Andrea Henrici bei den Leichtgewichten der Altersklasse 40 – 49 vertraten begleitet von Ulrike Sievers und Michael Schürmann bei der WM auf Ruderergometer in Paris die Rudervereinigung Kappeln im TSV Kappeln von 1876 e.V. Der Ausflug des Kappelner Teams an die Seine war nicht nur sportlich erfolgreich, sondern auch voller Erlebnisse. Ein herzliches Wiedersehen gab es im Concept2 Team Deutschland. Viele kannten sich aus der Reise zur WM 2019, die in den USA stattfand. Die gemeinsame Stadtrundfahrt und die Besichtigung der Pariser Sehenswürdigkeiten rundeten die Vorbereitung auf den Wettkampf ab.

Als Wettkampfstätte diente den über 3000 Starterinnen und Starter aus 50 Nationen die Halle der Handballer von Paris Saint-Germain. Für die Sportlerinnen und Sportler aus Kappeln, die in Paris ihre zweite WM erlebten, war dies eine beeindruckende Kulisse. Entsprechend große Starterfelder sorgten für spannende Konkurrenzen. Auf Anordnung des Weltruderverbandes durften die Ruderinnen und Ruderer bei dieser WM nicht wie sonst üblich während des Wettkampfes betreut werden und mussten sich allein der hohen körperlichen Anstrengung stellen.

Andrea Henrici

Andrea Henrici

Den ersten Start aus Kappelner Sicht hatte Andrea Henrici. Die 42jährige hatte sich langfristig und mit großem Trainingsaufwand auf die WM vorbereitet. Sie ging ihr Rennen kontrolliert und diszipliniert nach dem vorbereiteten Plan an. Nach der Hälfte der 2000 m Strecke hatte sie sich auf den 12. Platz vorgearbeitet. Auf den zweiten 1000 m zahlte sich diese Renneinteilung aus. Mit dem 9. Platz und einer Zeit knapp über der Bestzeit ruderte sich Andrea Henrici unter die ersten 10. „Ich bin mit meiner Zeit und der Platzierung sehr zufrieden. Zunächst war ich etwas unsicher, wie es sein wird, das Rennen ganz allein zu bestreiten. Aber es fühlte sich gut an. Es gelang mir, mich ganz auf mich zu konzentrieren und den Lärm in der Halle auszublenden. Trotz der körperlichen Belastung habe ich mich richtig gut gefühlt.“, resümierte Andrea Henrici nach dem Rennen.

Anita Geisler und Thomas Kleine-Uthmann

Anita Geisler und Thomas Kleine-Uthmann

Anita Geisler und Thomas Kleine-Uthmann gingen in unterschiedlichen Konkurrenzen gleichzeitig in den Wettkampf. Auch sie hatten sich gut auf die WM vorbereitet und sich vorgenommen, die in den bisherigen Wettkämpfen der Saison erreichten Zeiten zu unterbieten. Ihr Wettkampfstrecke betrug 1000 m. Mit über 40 anderen Sportlern musste sich Thomas Kleine Uthmann auseinandersetzen. Er nahm die Herausforderung, das Rennen ohne Unterstützung zu gestalten an und teilte sich seine Kräfte gut ein. „Die Zeit von 3´23,7 hat mich selbst überrascht und auch der 5. Platz in diesem großen Feld macht mich stolz. Ich war 5 Sekunden schneller als im Januar in Rendsburg. TKU mitteFroh bin ich auch, dass es mir gelang, Balazs Toth aus Ungarn hinter mir zu lassen, mit dem ich mir schon bei der letzten WM einen harten Kampf geliefert habe.“, freute sich Thomas Kleine-Uthmann. A GeislerFür Anita Geisler endete das Rennen im 7. Ruderhimmel. Sie ging das Rennen etwas zu schnell an, sicherte sich aber frühzeitig den 3. Platz. Das hohe Anfangstempo rächte sich auf der zweiten Streckenhälfte. Hier musste sie richtig kämpfen, um ihren Bronzerang zu verteidigen. Sie schaffte es bis ins Ziel. Hier jubelte sie eingehüllt in die mitgebrachte Deutschlandfahne: „Ich bin so glücklich und so stolz, dass ich das geschafft habe. Das Rennen war wirklich hart. Aber die Zeit ist gut und so eine schicke Medaille habe ich noch nie gewonnen.“

Michael Schürmann

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