Kappelner Schülerachter beim EoN. Hanse-Cup – Sieg im kleinen Finale

IMG_3742Ein Rennen im Ruderachter ist immer etwas Besonderes. Acht junge Ruderinnen und Ruderer der Rudervereinigung Kappeln im TSV Kappeln von 1876 e.V., Marie Rose, Hanna Hüttermann, Jan Joppien, Max Schock, Hanno Reese, Jonas Bartel, Maximilian Runge und Lennart Klein, waren vor ihrem ersten Start beim Schülerachter-Cup im Rahmen des E.ON Hanse Cups im Rendsburg sehr aufgeregt.Einige von ihnen waren zuvor niemals in einem Achter gerudert. Das Kappelner Bootshaus ist so klein, dass ein solches 18 bis 19 m langes Ruderboot nicht hinein passt. Von großem Vorteil war es daher, dass mit der Kappelner Olympiateilnehmerin Laura Schwensen eine Sportlerin mit einem riesigen Erfahrungsschatz als Steuerfrau im Boot saß. Laura Schwensen brachte den Achter von ihrem Olympiastützpunkt aus Dortmund mit, so dass dem Start einer Kappelner Crew nichts mehr im Wege stand.

IMG_3735Beim Start in Rendsburg über die 300 m Sprintstrecke stand das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund. Das Kappelner Boot ging als Außenseiter an den Start. Andere Mannschaften fahren seit Jahren zusammen und hatten sich mit intensivem Achtertraining in ihren Vereinen vorbereitet. Zudem brachte Kappeln eine sehr junge Mannschaft an den Start. Gleich im Vorlauf traf die Crew von der Schlei auf die favorisierten Lübecker mit sechs WM-Teilnehmern an Bord. Lübeck gewann souverän und konnte sich auch im Finale deutlich durchsetzen. Die Boote aus Kiel und Rendsburg ließen die Kappelner hinter sich. Auch im Hoffnungslauf qualifizierte nur ein Sieg für das A-Finale. Es wurde ein spannendes Rennen mit knappem Ausgang. Schleswig setzte sich mit 0,3 Sekunden vor Kappeln durch und wurde später im A-Finale Zweiter. Das Kappelner Boot distanzierte die ambitionierte Mannschaft aus Ratzeburg um 0,2 Sekunden.

IMG_3719Knapp ging es auch im kleinen Finale zu. Hier hatte der Kappelner Achter das gute Ende für sich. Auch Dank der hervorragende Steuerleistung von Laura Schwensen, die unter schwierigen Bedingungen den Achter schnurgerade auf Kurs hielt, überquerte der Bug das Kappelner Bootes als erster die Ziellinie. Mit dem 5. Platz in der Gesamtwertung wurden die Erwartungen übertroffen. „Es hat unheimlich Spaß gemacht, im Achter zu sprinten.“, sagte Hanna Hüttermann nach dem Rennen. „Es war beeindruckend zu erleben, wie Laura Schwensen die Mannschaft führte und uns mit all ihrer Erfahrung über die Strecke brachte.“ IMG_3700

Doch auch Laura Schwensen war nach dem Rennen voll des Lobes für ihre Mannschaft: „Dafür, dass die junge Kappelner Mannschaft vor den Rennen keine oder nur wenig Achtererfahrung hatte, hat sie ihre Sache echt gut gemacht. Alle waren mit vollem Einsatz dabei und haben gut auf meine Ansagen reagiert. Das war auch für mich ein tolles Erlebnis.“

 Michael Schürmann

 

Hinterlasse eine Antwort