Judith Sievers Deutsche Meisterin auf dem Ruderergometer

Judith Sievers, Deutsche Meisterin auf dem Ruderergometer

Judith Sievers, Deutsche Meisterin auf dem Ruderergometer

Judith Sievers von der Rudervereinigung Kappeln im TSV Kappeln von 1876 e.V. ist neue Deutsche Meisterin auf dem Ruderergometer. Bereits Anfang Dezember 2011 in Berlin,  bei der ersten der fünf Veranstaltungen der Deutschen Indoor-Rowing Serie,  erzielte sie mit 6´53,6 Minuten die Zeit, die ihr nach dem Saisonfinale in Essen-Kettwig den Titel in der altersoffenen Klasse der Frauen sicherte.Zweite wurde die Berlinerin Anika Weiße in 6,58,0 Minuten und Dritte Charlotte Reinhart aus Nordrhein-Westfalen in 7´01,7. Für die Juniorenweltmeisterin und Jugendolympiasiegerin von 2010 Judith Sievers, die seit Herbst des vergangenen Jahres am Olympiastützpunkt in Berlin trainiert,  ist es der erste Meistertitel bei den Frauen. „Ich freue mich natürlich sehr über den Titel der Deutschen Meisterin, aber fast noch mehr freue ich mich über den Leistungssprung der letzten Monate. Nachdem es in der letzten Saison nicht optimal lief, komme ich nun immer besser voran.“, kommentiert Judith Sievers ihren Erfolg.

Auf dem Ergo

Judith auf dem winterlichen Arbeitsgerät

Wie rasant die Entwicklung verläuft, machte Judith Sievers bei einem zentralen Ergometertest des Deutschen Ruderverbandes in Dortmund deutlich. Mit 6´44,8 Minuten schaffte sie eine Weltklassezeit. „Innerhalb von zwei Monaten habe ich mich um fast 9 Sekunden verbessert. Das ist für diese kurze Zeit eine enorme Entwicklung, die ich auch auf den Umstand zurückführe, dass ich mich zurzeit im Rahmen der Sportfördergruppe der Bundeswehr fast ausschließlich auf mein Training konzentrieren kann und in Berlin optimale Trainingsbedingungen habe. Mit meiner Leistung von Dortmund habe ich mich gleichzeitig für den Kampf um die Plätze für deutschen Frauenachter, der zur Vorbereitung der Olympiaqualifikation neu formiert wird, ins Gespräch gebracht. Da möchte ich natürlich dranbleiben und gemeinsam mit Laura Schwensen gern die Kappelner Farben vertreten. Doch bis London ist es ein steiniger Weg und ich weiß nicht, ob mein großes Ziel, Olympia zu erleben, schon 2012 schaffen kann. Noch bleibt mir ja auch der U 23 Bereich, für dessen Nationalmannschaft ich mich 2012 auf jeden Fall qualifizieren möchte.“, schätzt die 19jährige Judith Sievers ihre Situation ein.
Doch Judith Sievers war nicht die einzige Kappelner Ruderin, die bei der Deutschen Ergometermeisterschaft erfolgreich war. Allein acht Sportlerinnen und Sportler nahmen am Saisonfinale der Deutschen Indoor-Rowing Serie in Essen-Kettwig teil. Eine weitere

Ulrike Sievers

3. Platz für Ulrike Sievers

Meisterschaftsmedaille gab es dabei für Ulrike Sievers, die in der Altersklasse der 40-49 jährigen Frauen Dritte wurde. Die Schwester von Judith Sievers, eine ehemalige Leichtathletin, hatte im Spätsommer des letzten Jahres in der Kappelner Trainingsgruppe mit dem Rudersport begonnen. Bereits in ihrer ersten Wettkampfsaison erreichte sie mit ihrer Bronzemedaille einen beachtlichen Erfolg. Auch Hanna Hüttermann und Elisabeth Amenu machten auf sich aufmerksam, in dem sie in Essen das Finale der besten 10 ihrer Altersklasse erreichten. Hanna Hüttermann wurde hier bei den 15/16 jährigen Leichtgewichten Fünfte und belegte den gleichen Platz auch in der Endabrechnung der Deutschen Ergometermeisterschaft. Elisabeth Amenu schaffte im Finale der17/18 jährigen Leichtgewichte einen guten siebten Platz.

Staffel

Volle Konzentration im Staffelrennen

Knapp an einer Medaille vorbei ruderte die Kappelner Ergometerstaffel mit Ulrike Sievers, Nele Schürmann, Sven Hüttermann und Max Walter, die mit 2,5 Sekunden Rückstand zum Bronzerang Vierte wurde.
Damit ist die Ergometerrudersaison für die Kappelner Ruderer beendet. Sieben Landesmeister- und zwei Norddeutsche Meistertitel sowie Gold und Bronze bei der Deutschen Ergometermeisterschaft sind die stolze Bilanz.  Nun bereiten sie sich auf die Saison auf dem Wasser vor. Vor dem Hintergrund von Kälte und Eis werden sie dabei aber noch einige Trainingskilometer auf dem Ruderergometer zurücklegen müssen.

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