Erfolgreicher Bundeswettbewerb für Kappelner Ruderkinder

Mixedvierer Siegerehrung

Mixedvierer Siegerehrung

Erfolgreicher Bundeswettbewerb für Kappelner Ruderkinder Beim 49. Bundeswettbewerb der Deutschen Ruderjugend in Brandenburg an der Havel stellte die Rudervereinigung Kappeln im TSV Kappeln von 1876 e.V. eine der größten Mannschaften in der schleswig-holsteinischen Auswahl. 13 Kinder aus Kappeln hatten sich über den Landesentscheid für diesen Saisonhöhepunkt qualifiziert. Für einige von ihnen standen das Erlebnis und das Sammeln von Erfahrungen im Mittelpunkt. Andere hatten durchaus Ambitionen, sich mit den besten Mädchen und Jungen ihrer Altersklasse zu messen.

 

Bei den Wettkämpfen der Langstrecke, einem Einzelzeitfahren über 3000 m, ging es neben der Qualifikation für die Finals auch um Medaillen. Über Silber in ihrem Lauf freute sich hier der Kappelner Mixedvierer mit Johanna Hansen, Carlotta Kellinghusen, Henning Otzen, Malte Zilkens und Steuermann Theo Henrici. Nur knapp mussten sie sich dem Sportclub Magdeburg geschlagen, der die Strecke gerade einmal 4 Sekunden schneller zurückgelegte und in diesem Wettbewerb in der Gesamtwertung Zweiter wurde. Mit der fünftbesten Gesamtzeit erlangte aber auch der Vierer aus Kappeln die Startberechtigung für das 1. Finale der Bundesregatta über 1000 m.

Felix Henningsen

Felix Henningsen

Auch die anderen Kappelner Boote schlugen sich achtbar. Felix Jonas Henningsen im Einer der Altersklasse 13 der Leichtgewichte ließ ebenso einige Boote hinter sich wie der Kappelner Jungenvierer der Altersklasse 13/14 mit Niclas Scherer, Christoph Pridik, Oke Martens, Anton Henrici und Steuermann Joris Michelsen. Pech hatten dagegen Kjell Richter und Jobst Kellinghusen im Zweier. Bei der Wende nach 1250 m erlitt Kjiell Richter einen Krampf im Oberschenkel und konnte nicht weiterrudern. Jobst Kellinghusen ruderte das Boot und seinen Mannschaftskameraden die letzten 1750 m allein in Ziel. Sogar zu einem Endspurt raffte er sich noch auf. Gegen die Konkurrenz hatten die beiden jungen Sportler so natürlich keine Chance.

Vor der Bundesregatta absolvierten die Kinder den traditionellen Zusatzwettbewerb. Neben sportlichen Aufgaben und Staffelspielen standen hier auch Wissenstests auf dem Plan. Johanna Hansen, Carlotta Kellinghusen, Theo Henrici, Felix Jonas Henningsen und Christoph Pridik freuten sich mit ihren Riegen als jeweils Zweitplatzierte ihrer Wettkampfgruppe über eine Silbermedaille. Höhepunkt und Abschluss des Bundeswettbewerbs ist die Bundesregatta. Nach den Ergebnissen der Langstrecke gesetzt, haben die Kinder eines Laufes ein ähnliches Leistungsniveau. Diesmal erwischte Felix Jonas Henningsen das Pech. Nachdem er im Finale C seiner Wettkampfklasse zunächst fast mit dem Sportler auf seiner Nachbarbahn kollidierte, verkantete sich im Endspurt sein Rollsitz, so dass er nur noch mit Oberkörper und Armen rudern konnte. Ihm blieb daraufhin der 6. Platz.

Jobst Kellinghusen (links) und Kjell Richter

Jobst Kellinghusen (links) und Kjell Richter

Besser lief es dagegen dieses Mal bei Kjell Richter und Jobst Kellinghusen. Nach ihrem Missgeschick auf der Langstrecke hatten sie sich viel vorgenommen. Vom Start weg kämpften sie um die Führung in ihrem Lauf. Auf der Strecke konnten sie diese immer weiter ausbauen, so dass sie einem sicheren Sieg entgegen fuhren. Die Goldmedaille im Finale D war der Lohn.

Jungenvierer

Jungenvierer

Ähnlich gut lief es beim Kappelner Jungenvierer. Mit viel Kampfgeist errangen sie ebenfalls im D-Finale den 2. Platz und wurden mit der Silbermedaille belohnt. Mit den Allerbesten ihrer Altersklasse maßen die Mädchen und Jungen des Kappelner Mixedvierers ihre Kräfte. Vor dem Hintergrund, dass sich nur die Sieger und Zweitplatzierten eines jeden Bundeslandes für den Bundeswettbewerb qualifizieren, war allein das schon ein großer Erfolg. Doch die Kinder der Rudervereinigung Kappeln wollten sich damit nicht zufrieden geben. Hochmotiviert gingen sie in ihr Rennen. Nach einem guten Start mischten sie im Feld der sechs Boote mit. Bei Streckenhälfte lagen sie auf dem vierten Platz. Mit einem phantastischen Endspurt kämpften sie sich hinter Pirna und Bernburg als Dritte über die Ziellinie und verwiesen Magdeburg, Essen und Schwerin auf die weiteren Plätze. Ein toller Erfolg!

Michael Schürmann

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